Familienforschung Hemprich
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Die Brauerei kam Anfang des 19. Jahrhunderts durch Eheschließung in den Besitz der Familie Hemprich. Die Brauerei war über drei Generationen im Besitz der Hemprich-Familie.

Am 27.1.1803 heiratete in Tangermünde der Schuhmachersohn Johann Christian Hemprich , geb. am 4.4.1772, die Brauereibesitzerstochter Dorothee Sophie Wilhelmine Hildebrandt, geb. 22.11.1782. Johann Christian Hemprich, ein Enkel des einst nach  Tangermünde zugewanderten Johann Christoph Hemprich, war Kürassier-Reiter im preußischen  Reiter-Regiment "von Borstel". Wilhelmine Hildebrandt war Tochter des Bürgers und Brauers Jakob Hildebrandt, welcher auch Alt- und Gildemeister des Leineweber-Gewerks zu Tangermünde war.

Zur Hochzeit ist durch den Pfarrer Anton Niendorf  bzw. von den Erzählungen seiner Mutter Folgendes überliefert:

"Hildebrandts Minchen ist das schönste Mädchen in ganz Tangermünde", deren Hand ihr Vater nur unter der Bedingung genehmigte: "Du sollst se hebben, aber Dub mötst Brauer warn."

In welchem Jahr die Brauerei offiziell in den Besitz des Johann Christian Hemprich überging, ist bisher nicht bekannt.

Beginnend mit Johann Christian Hemprich war die Brauerei später im Besitz folgender drei Hemprichs:

  • Johann Christian Hemprich (geb. 4.4.1772, gest. 18.8.1844)
  • August Adolf Ferdinand Hemprich (geb. 1.12.1815, gest. 5.6.1884)
  • Otto Karl Emil Hemprich (geb. 30.6.1852, gest. 17.3.1925)

Der letzte Brauereibesitzer Emil Hemprich hatte vier Töchter. Zunächst gab er die Brauerei als Pacht an seine zweitälteste Tochter Clara und berechtigte seine Frau per Testamentsnachtrag vom 27.3.1910, die Grundstücke an seine Tochter zu verkaufen. Da Claras Mann jedoch fremdging und die Familie vernachlässigte, entschloss sich Emil Hemprich, den Testamentsnachtrag am 17.8.1911 zu ändern und setzte die Kinder seiner Tochter Clara als Erben ein. Er wollte hiermit verhindern, dass Claras Ehemann über den Erbteil der Kinder verfügen konnte.

Unabhängig von den obigen Testamenten entschloss sich Emil Hemprich schließlich im Jahre 1911, die Brauerei an den Brauermeister Julius Neumann zu verkaufen.

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