Familienforschung Hemprich
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Die Tangermünder Hemprich-Linie wurde durch Johann Christoph Hemprich gegründet, welcher sich um ca. 1738 in Tangermünde niederlies.

Johann Christoph H. ist mit dem preußischen Kürassier-Regiment Nr. 7 "von Bredow" nach Tangermünde zugewandert. Eine Rekonstruktion des Zuwanderungsweges ist der untenstehenden Abbildung dargestellt.

Im Zuge früherer Garnisonsorte des Regiments ist Johann Christoph H. 1726 in Wanzleben , 1730 in Seehausen/Altmark und 1731/1734 in Arendsee nachgewiesen. In einem Kirchenbucheintrag  von 1730 in Seehausen/Altmark wird als Herkunftsort von Johann Christoph Hemprich die Grafschaft Mansfeld angegeben, ein klares Indiz für die Abstammung aus der Mansfelder Hemprich-Linie.

Anhand der Regimentsgeschichte  lassen sich die die Garnisonsorte des Kürassier-Regiments Nr. 7 bis nach Gerbstedt zurückverfolgen. Gerbstedt liegt direkt in der Grafschaft Mansfeld, in welcher seit 1643 die Mansfelder Hemprich-Linie ansässig ist.

Am 14.01.1698 wurde in Großörner - ca. 10 km von Gerbstedt entfernt - ein Johann Christoph Hemprich, als Sohn des Anspänners Martin Hemprich geboren. Die Familie von Martin Hemprich entstammt aus der Mansfelder Hemprich-Linie, vgl. auch hier.

Ein klarer Beleg für die Zusammenhänge ergibt sich aus drei Urkunden  aus dem Gerichts- und Handelsbuch von Großörner, in welchen der preußische Kavallerie-Reiter Johann Christoph Hemprich erwähnt wird. In diesen Urkunden werden sein Vater (Martin Hemprich), seine Geschwister und auch seine exakte Regimentsbezeichnung incl. des Regiments- und Kampanie-Chefs angegeben. Aufgrund dieser Angaben kann die Identität des Großörner Anspänner-Sohns Johann Christoph Hemprich mit dem Tangermünder Kürassier-Reiter Johann Christoph Hemprich mit hoher Sicherheit angenommen werden.

Eine alternative Erklärung zur Herkunft der Tangermünder Hemprich besteht in der Abstammung von Hugenotteneinwanderern. Aufgrund der geschilderten Urkundenlage zur Abstammung aus der Mansfelder Linie ist die Hugenottenabstammung jedoch sehr unwahrscheinlich.

 

Weg von Christoph Hemprich 1698-1738

 

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